Kernkompetenz Softwarezentrum

Dipl.-Ing. Ralf Schallert

Telefon: +49 (0) 6 81 / 93 02-37 03
Fax: +49 (0) 6 81 / 93 02-11-37 03

ralf.schallert@izfp.fraunhofer.de

 

Externe Partnerschaften

  • Arxes Information Design Berlin
  • LUCID Software Ltd.
  • Q NET Quality Network, Inc.
  • Innotest AG
  • Deutsch-Französisches Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft (DFHI / ISFATES)
  • Universität des Saarlandes
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft
  • GE Inspection Technologies Systems GmbH
  • Fraunhofer TEG
Das Softwarezentrum des IZFP – Dienstleister für Technik und Wissenschaft

Um den wachsenden Anforderungen und den veränderten Rahmen-bedingungen in Forschung und Entwicklung im industriellen Umfeld und innerhalb der Fraunhofer Gesell-schaft besser Rechnung zu tragen, hatte sich das IZFP im Jahr 2003 eingehend mit der Analyse und Planung einer umfassenden Institutsstrategie befasst. Als ein Ergebnis dieses 16 Monate währenden Prozesses wurden unter anderem die Planungen für ein Softwarezentrum (SwZ) begonnen, dass in der zweiten Jahreshälfte 2004 gegründet wurde.


Augur – Bewertung von Grobblechen

Abb. 1: Augur – Bewertung von Grobblechen


Aufgabe

Als eine Kernkompetenz des Instituts ist das Softwarezentrum sowohl Mitglied der Forschungs- und Entwicklungszentren des IZFP in Saarbrücken und Dresden, als auch Partner bei der industriell orientierten Produktion und Konzeption von Prüfsystemen und -anlagen für und mit Kunden. Unsere Spezialisten arbeiten auf allen Feldern der technisch angewandten Informatik, des Software-Engineering und der Prozessautomation. Wir planen, entwerfen, realisieren und testen technische Softwaresysteme für und aus allen Bereichen der ZfP allein oder in Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern. Unsere Analysten, Architekten und Entwickler stehen als Berater und Gutachter unserem Kunden bei Analyse, Planung, und Test seiner prüfspezifischen oder technischen Softwaresysteme zur Seite.

Wir unterstützen mit unserem Engagement in Forschung und Lehre die Ausbildung zukünftiger Generationen. Ergebnisse unserer Tätigkeiten finden sich in vielen Produkten der einzelnen Kooperationspartner wieder.


Ergebnis

Unsere Produkte finden nicht nur Eingang in allen Geräte- und Prüfsystemen des Instituts, sondern auch in Gerätesystemen anderer Hersteller, die speziell für diesen Kunden angepasst oder entwickelt wurden.


Beispiele:

  • UER II – Softwaresystem für Intel-basierte PC-Systeme unter Windows 2000/XP zur automatischen Bewertung von Eigenspannungszuständen an Eisenbahnrädern.

  • AUGUR – Softwarepaket für Intel-basierte PC-Systeme unter Windows NT zur automatischen Bewertung von Blechen in Verbindung mit der Ultraschallprüfanlage für Grobbleche. Dieses System wurde in Zusammenarbeit mit der Firma NDT System & Services AG entwickelt.

  • PINTRht – Datenbank basiertes Softwarepaket für Intel-basierte PC-Systeme und Windows NT/2000/XP in Verbindung mit den Geräteserien und -anlagen zur Prüfung von Einhärtungstiefen an Komponenten der Automobilindustrie.

  • AURA – Softwarepaket für Intel-basierte PC-Systeme und Windows NT/2000/XP in Verbindung mit den Geräteserien PCUS40, WS98, EMUS, US-Frontend, WS-Frontend und COMPAS Phased Array (GE Inspection Technologies Systems GmbH) zur mechanisierten mehrkanaligen Wirbelstrom- und Ultraschallprüfung von Eisenbahn-Radsätzen, insbesondere von Hochgeschwindigkeits-Radsätzen, im ausgebauten Zustand. Diese Systeme wurden in Zusammenarbeit mit der Industrie und anderen Fraunhofer Instituten entwickelt.

  • Hülsenprüfanlage SM – Softwarepaket für Intel-basierte PC-Systeme und Windows NT in Verbindung mit den Geräteserien PCUS40 und EMUS zur mechanisierten mehrkanaligen Ultraschallprüfung von Geschoßhülsen aus Aluminium in der Herstellung. Diese Systeme wurden in Zusammenarbeit mit der Industrie entwickelt.

  • UFPE – Softwarepaket für Intel-basierte PC-Systeme und Windows NT in Verbindung mit der Geräteserie PCUS40 zur mechanisierten mehrkanaligen Unterflur-Ultraschallprüfung von ICE-Radsätzen im eingebauten Zustand. Diese Systeme wurden in Zusammenarbeit mit der Industrie und anderen Fraunhofer Instituten entwickelt.

  • AURWI – Softwarepaket für Intel-basierte PC-Client-Server-Systeme und Windows NT/2000/XP in Verbindung mit den Geräteserien PCUS11 und PCUS40 zur mechanisierten mehrkanaligen Volumenprüfung mit Ultraschall von Eisenbahn-Vollrädern und Radreifen in der Herstellung gemäß den Erfordernissen internationaler Normen. Diese Systeme wurden in Zusammenarbeit mit der Industrie und anderen Fraunhofer Instituten entwickelt.

  • AUROPA Softwarepaket für Intel-basierte PC-Systeme und Windows NT/2000/XP in Verbindung mit den Geräteserien und -anlagen zur Ultraschallprüfung der Lauffläche von Eisenbahnrädern im Überrollbetrieb.

  • CPS Softwarepaket für Intel-basierte PC-Systeme unter Windows NT/2000/XP in Verbindung mit der Geräteserie PCUS11 zur automatisierten mehrkanaligen Datenaufnahme und Analyse von Ultraschall-Messsignalen. Dieses System wurde in Zusammenarbeit mit der Firma LUCID Software Ltd. entwickelt.

  • CPS SPA für Intel-basierte PC-Systeme unter Windows NT/2000/XP in Verbindung mit den Geräteserien PCUS11 und µ-USE zur automatisierten mehrkanaligen Datenaufnahme und Analyse von Ultraschall-Gruppenstrahlern für isotrope und anisotrope Materialien. Dieses System wurde im Rahmen einer Doktorarbeit des IZFP in Zusammenarbeit mit der Firma LUCID Software Ltd. entwickelt.


Randhärteprüfung mit PintRht 4 Kanal

Abb. 2: Randhärteprüfung mit PintRht 4 Kanal


Geschäftsfelder, für die das Softwarezentrum derzeit tätig ist:

  • Anlagenbau
  • Bahn/Schiene
  • Metallerzeugung und –verarbeitung
  • Automobil
  • Zukunftsmärkte
  • Zustandsüberwachung
  • Luft- und Raumfahrt
  • Mikrosysteme und Schichten
Das Softwarezentrum des Fraunhofer IZFP hat sich für das Jahr 2005 im Rahmen einer Entwicklungsstrategie wichtige Schwerpunkte gesetzt. Dazu gehört der Ausbau der Produktlinien bezogenen Software-Entwicklung, als Kern unserer Aktivitäten mit den Forschungs- und Entwicklungabteilungen des Fraunhofer IZFP an den Standorten Saarbrücken und Dresden. Darüber hinaus streben wir eine Verstärkung der Forschungsaktivitäten im Bereich des Software-Engineering im Rahmen von technischen Applikationen für den kleinen und mittleren Maschinen- und Anlagenbau an.