Kompetenzen und Anwendungen

Die methodische Kompetenz für ein Prüfverfahren ist vollständig, wenn Prüfsituationen modelliert, die Sensorik und die Prüfsysteme im Haus entwickelt oder anwendungsbezogen optimiert und die Prüfungen durch qualifizierte Mitarbeiter durchgeführt werden können.

Die Kernkompetenzen des Instituts liegen in der Verbindung der methodischen Grundlagenkenntnisse, des professionellen Geräte- und Sensorbaus und der Prüfdienstleistung, d. h. in den Anwendungserfahrungen.

Diese Kompetenzen nutzt das Institut, um seine Entwicklungspotenziale für aussichtsreiche und industrierelevante Anwendungen einzusetzen.

Die methodischen Kompetenzen umfassen die Verfahren:

Im Verbund der Fraunhofer-Gesellschaft vernetzt das Institut die Kompetenz des Gerätebaus, der Sensorfertigung und der Softwareentwicklung. Letztere umfasst Algorithmen zur Ergebnisbewertung und Darstellung (Rekonstruktionen, Computertomographie, Korrelationstechniken, Neuronale Netze, Bilddarstellung und Bildverarbeitung u. a.), der Signalverarbeitung und der Gerätekommunikation (Bedieneroberflächen, Vernetzung, Dokumentation).

Angewendet werden die Prüfverfahren zum Nachweis und zur Bewertung von Fehlerzuständen und Spannungen und zur Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften, wobei Funktions- und Strukturwerkstoffe auf ihre Eignung hin geprüft werden.

Die Werkstoffe umfassen

Nanoskalige Materialien sind hinsichtlich der Zahl der Anwendungen ein Wachstumstreiber.

Dabei werden die Verfahren für Prüfaufgaben im Herstellungsprozess, bei der Werkstoffbearbeitung, am Endprodukt oder im Betrieb eingesetzt. Sie finden Anwendung in der metallerzeugenden und metallverarbeitenden Industrie, der Verpackungsindustrie sowie bei Automobilherstellern und -zulieferer, welche zunehmend ZfP zur Sicherung der Quälität einsetzen. Sie sind im Zusammenhang mit Anforderungen der Sicherheitstechnik (z. B. Druckgeräterichtlinie) oder des Qualitätsmanagements (Qualitätsnachweise, Qualitätskosten) zu sehen.