Das Institut verfügt in Saarbrücken über eine Nutzfläche von rund
4500 m2, in Dresden über rund
2800 m2. Etwa drei Viertel der Fläche wird als Laborraum bzw. Technikum genutzt. Die Prüflabore in Dresden und Saarbrücken sind nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 für zerstörungsfreie Prüfungen akkreditiert.
Die Prüflabore besitzen demnach die Kompetenz, Prüfungen in den Bereichen manuelle und mechanisierte zerstörungsfreie Prüfungen (Oberflächen- und Volumenprüfungen) auf Fehler und physikalische und geometrische Charakterisierung von Spannungen, Dichteverteilungen, Schichtdicken, magnetischen und elektrischen Eigenschaften, Maßhaltigkeit und Geometrie an Werkstoffen und Komponenten des Anlagen- und Maschinenbaus und der Verkehrstechnik aus Metallen, Keramiken, Kunststoffen, kohlefaser- und metallfaserverstärkten Werkstoffen sowie aus Verbundwerkstoffen und Baustoffen für die unter der DAR-Registriernummer DAP-PL-3482.99 aufgeführten Prüfverfahren auszuführen.
Innerhalb der in der Urkunde aufgeführten Prüfbereiche ist dem Laboratorium, ohne dass es einer vorherigen Information und Zustimmung der DAP Deutsches Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH bedarf, die Modifizierung sowie Weiter- und Neuentwicklung von Prüfverfahren gestattet.

XY-Scansystem zur einfachen Montage auch auf gekrümmten Oberflächen
Ausstattung der Kernkompetenzen und des Dienstleistungszentrums
Ultraschall
Sensorik und Messplätze
- zur Prüfung von Werkstoffen auf Inhomogenitäten sowie deren zwei- und dreidimensionalen Darstellung einschließlich Größe und Orientierung
- für präzise Laufzeitmessungen zur Bestimmung von Eigenspannungen, Textur und Härte
- für Ultraschallrückstreumessungen zur Visualisierung zweiter Phasen und zur Bestimmung der Einhärtungstiefen
NDT-Rissprüfmolch
Wirbelstrom
Sensorik und Messplätze ...
- für die Detektion und Beschreibung oberflächennaher Fehler
- zur Charakterisierung von Gefügezuständen
- zur Bestimmung von Schichtdicken
Offline-Prüfung von Clinchpunkten
Magnetik
3MA-Geräte
- zur Strukturanalyse
- zur Spannungsanalyse
- zur Bestimmung von Kennwerten

3MA-Sensor
sowie Streufluss-Prüfsysteme bei ferromagnetischen Materialien
Radiographie und Computertomographie
Systeme zur
- Detektion von Fehlstellen in Komponenten
- 2-D- und 3-D-Visualisierung
Mini-CT
Dynamische Thermographie-Verfahren
Systeme zur
- Detektion und Visualisierung von Fehlstellen in Metallen, Verbundwerkstoffen und Kunstoff
Impulsthermographie
Mikrowellen
Sensoren und Messsysteme zur
- Charakterisierung von Werkstoffen, z. B. elektromagnetische Eigenschaften, Dichte, Feuchte
- Prüfung von Bauteilen, z. B. Poren, Einschlüsse, Risse, Homogenität
- Charakterisierung von Schichten, Delamination
- Bestimmung der Schichtdicke
94-GHz-Sensor
Kernspinresonanz
Sensoren und Messsysteme zur
- Detektion von Feuchte, Dichte und Aushärtung in Faserverbund-, Polymer- und Bauwerkstoffen mit Aufsatzprüfkopf
Betonprüfung mit NMR
Forschungsgeräte
Neben der applikationsspezifischen Ausstattung verfügt das Institut zusätzlich über eine Vielzahl von Laborprototypen und Prüfgeräten zur Nutzung in FuE-Vorhaben. Die Ausstattung deckt alle für die ZfP relevanten physikalischen Methoden ab:
- akustische Methoden
- elektromagnetische Methoden
- Mikrowellen
- Thermographie
- magnetische Methoden
- Positronenannihilation
- NMR
- Mikroskopie
- optische Methoden
- Rasterkraftmikroskopie
- Strahltechniken
- Ultraschall
- Ionenfeinstrahlanlage FIB 4400
Barkhausenrausch-Mikroskop